Dienstag, 21. September 2010

shower.


Der Stoff, der sich Kleidung nennt,
findet seinen Weg nach einer langen Nacht in den Wäschekorb.
Gänzlich nackt steige ich unter die Dusche.
Wasser läuft über meine Haare und meine Haut.
Gedankenversunken.
Nach einer halben Ewigkeit tritt das Handtuch seinen Dienst an.
Der beschlagene Spiegel tut sein bestes um alles ins Verschwommene zu wiegen.
Ich wische mit der Hand einen wenig frei,
und mir wird klar,
dass der Versuch alle Sünden runterzuwaschen, gänzlich gescheitert ist.



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